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Der Frei-Sein-Prozess – eine kurze Anleitung

Bevor du anfängst, lass einen Moment Stille einkehren. Entspanne den Körper zuerst: strecke Arme und Beine aus, mache Seufzer oder gähne. Schließe die Augen. Lass den Atem frei fließen. Lass den Mund leicht geöffnet.
Lass die Stille wirken ohne damit etwas zu tun. Erinnere dich daran, dass “fühlen” Bewusstsein ist, keine Tätigkeit ist.

 

Hier die Anleitung zum “Frei-Sein-Prozess” als pdf

Zum Download als pdf der “Frei-Sein-Prozess”

  1. Lass deinen Verstand das Problem fokussieren. Beschreibe es in meditativer Haltung und sprich langsam. Lenke deine Aufmerksamkeit ins Herz und ins Fühlen ohne etwas zu tun. Schreibe alle stressigen Gedanken*, die aus der Tiefe auftauchen so genau und präzise wie möglich auf. **
    So findest du immer mehr und klarer die wirklichen mentalen Ursachen der ganzen leidvollen oder problematischen Geschichte. Entdecke die wesentlichen Gedanken, die unter der Oberfläche liegen. Benutze das “Fühlen” indem du dich dem emotionellen Erleben der Geschichte öffnest und allen Widerstand aufgibst. Wenn den Gefühlen Raum gegeben wir, fließen die verursachenden Gedanken wie von selbst ins Bewusstsein. ***
  2. Mache eine “innere Reise in die Zukunft” mit den stressvollen Gedanken. Halte den Zettel mit beiden Händen vor dich hin. Überfliege alle Gedanken noch einmal. Lass die Antwort in Stille aus dem Herzen kommen – aus der Ganz­heit. Schenke Körperempfindungen, Gedanken oder Bilder keine Aufmerksamkeit. Nur Fühlen & geschehen lassen.a) Frage dich nun: “Wie fühlt sich das an… 5 weitere Jahre mit all diesen Gedanken zu leben?
    Gib dir selber genügend Raum und Zeit das innere Erleben zu erkunden und wirklich zuzulassen. Fühle die Antwort aus der Ganzheit, aus dem Herzen.

    b) “Wie fühlt sich das (Leben) an kurz vorm Lebensende? Wenn all diese Gedanken immer noch nicht losgelassen sind? Wenn diese Geschichte das ganze Leben beeinflusst hat?

    Wenn du auf dein Leben zurückschaust, wie fühlt sich das an so gelebt zu haben? Fühlt sich das fremdbestimmt oder selbstbestimmt an? Fühlt sich das an, als ob du dein Lebensziel erreicht hast? Oder als ob…?
    Fühlt sich das an, als ob du wirklich die Aufgabe erfüllst hast, weswegen du gekommen bist? Wie fühlt sich das an?c) Stell dir nun vor, dass der Tod um die Ecke kommt und sich zu dir gesellt. Er fragt: „Bist du jetzt bereit zu gehen? Bist du bereit den Körper, alle Gedanken & Gefühle und das ganze Leben loszulassen?“ – Wie fühlt sich das an? Werde dir des Gefühls und auch der Gedanken bewusst im letzten Moment des Lebens.
    Wenn das genug erkundet ist, leg den Zettel links neben dich hin (die Seite der Vergangenheit)

 

  1. Bevor es weiter geht: entspanne zuerst deinen Körper. Lass den Atem frei fließen, atme tief durch, stöhne, Gähne, … bis du wieder ganz offen bist. Dein wichtigstes Wahrnehmungs-Instrument muss sich resetten: dein Fühlen.

Mache nochmal eine „innere Reise in die Zukunft”, diesmal jedoch ohne die stressvollen Gedanken.

a) „Gehe 5 Jahre weiter: Wie fühlt sich das an… OHNE diese ganze Liste zu leben? Wenn du absolut sicher sein kannst, dass kein einziger Gedanke von der Liste, bei dir gewesen wäre: wie fühlt sich das an?“

b) “Wie fühlt es sich an kurz vorm Lebensende OHNE diese ganzen Gedanken? Wenn du nun schon viele Jahrzehnte
ohne diese Geschichte gelebt hast und nie einer der Gedanken je wiederkam? Gibt dem Fühlen Raum…

c) Stell dir nun vor, dass der Tod um die Ecke kommt und fragt: bist du bereit zu gehen? Bist du bereit den Körper, alle Gedanken & Gefühle und das ganze Leben loszulassen? Wie fühlt sich das an?

Werde dir des Gefühls und auch der Gedanken bewusst im letzten Moment des Lebens.
Wenn das genug erkundet ist, „komme zurück aus der Zukunft“ und werde wieder gegenwärtig.

  1. Triff eine authentische, klare Entscheidung!
    Du hast eben im Schritt 2 erfahren, wie das Leben sich anfühlt mit den Gedanken und ohne die Gedanken (Schritt 3): Lese jeden Gedanken noch einmal durch und frage dich:
    “Möchte ich diese Gedanken jetzt (und für immer) loslassen?”.
    ****

    Lausche nach innen bis eine Antwort aus dem Herzen kommt:
    Nur bei einem ganz klaren 100%igen “JA”, streiche den Gedanken durch. Gehe die komplette Liste so durch.

 


Wenn die Antwort weniger als >100% ist, kann der Prozess noch nicht beendet werden.
Frage dich: Warum kann ich den Gedanken nicht loslassen? Was fürchte ich, wenn ich loslasse?

Erforsche die verborgenen Gedanken und Gefühle. Schreibe die Gedanken auf die Liste. Frage dich dies bei jedem Gedanken, den du nicht loslassen kannst oder willst. Erst, wenn diese Unterwelt entdeckt wird, kann der Prozess normalerweise leicht beendet werden. Spätestens an dieser Stelle bemerkst du, dass der “Frei-Sein-Prozess” nicht korrumpierbar ist, wenn das Fühlen zugelassen wird. Er wurde extra so konzipiert, damit ein tiefgründiges und vollständiges Loslassen möglich wird. Das “tiefgehende Fühlen” lässt sich nicht betrügen – das Denken schon.

 

  1. Das Feuer: Bei einem klaren “JA” zum Loslassen, wirf den Zettel in Stille in ein vorgestelltes “heiliges” Feuer.
    Der Zettel kann später in einem echten Feuer verbrennen oder in den Papiermüll. Das Feuer kann Energie von Materie trennen – es hilft uns die alten Energien loszulassen. Es hilft uns die Gedanken von uns zu trennen.
  2. Lasse reines, weißes Licht von oben und allen Seiten auf dich scheinen.
    Oft schließt der Körper den Prozess mit einem tiefen Ausatmen oder Seufzer ab. Das bitte abwarten.

Das Licht reinigt jede Erinnerung und Körperzelle. Bleib in Stille und gib dem Prozess Raum solange es braucht. Das Licht kann die Lücken füllen, die die losgelassenen Gedanken hinterlassen haben.
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Wenn du mehr über uns erfahren magst ruf an oder schau auf www.herzens-arbeit.de hier. Buche einige Einzelsessions, ein Seminar oder Online-Kurs.

Wenn dir die Arbeit geholfen hat mehr zu dir zu kommen, Frieden und Freude zu erleben, dann empfehle uns gerne weiter. So trägst du dazu bei, das andere mehr zu sich kommen und Frieden in sich finden. Wir danken dir dafür von Herzen – Marieke & Thias

 

 

 

Anmerkungen zum “Frei-Sein-Prozess” (der auch mal „Frei-fühlen-Prozess“ hieß)

 

* Der “Frei-Sein-Prozess” funktioniert am besten mit einer gründlichen Liste von präzisen, detaillierten Gedanken zu einem “Thema”. Sind die gefundenen Gedanken unklar oder unkonkret, dann erkunde diese Gedanken detaillierter oder konkreter. Wie z.B. “Ich habe Angst, wenn das passiert” oder “eigentlich ist mir das zu viel” oder “vielleicht…”.
Frage dich: Was bedeutet dieses Wort? Was meine ich mit “das” oder “eigentlich”?
Vertiefe dieses “Gedanken-identifizieren” solange, bis es wirklich klar wird, was du in Bezug auf das Thema tief in dir denkst. Erforsche dein Denken, bis sich das “Empfinden” einstellt mit klaren Worten genau beschrieben zu haben, was dich stresst (stört, bewegt oder bedrückt, … ).
Lasse keinen unklaren Satz stehen. Erforsche auch, was die allgemeinen Glaubenssätze darunter sind. Sie haben die konkreteren, oberflächlicheren Gedanken “geboren”. Verändere die “echten” Gedanken nicht – zensiere sie nicht.

** Du kannst den “FS-Prozess” auch mit einem oder zwei, drei Gedanken machen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der Prozess viel besser funktioniert, wenn man “alle” Gedanken findet, die eine ganze Geschichte abbilden. So als hätte man eine “Computer-Tomographie” des Problems gemacht. “Mehr” ist hier also besser: je präziser, je zahl­reicher die stressvollen Gedanken entdeckt werden, desto leichter und gründlicher ist der FS-Prozess zu durchlaufen.

*** Manchmal taucht eine körperlich-spürbare Blockade auf – auch innerhalb des “Frei-Sein-Prozesses”. Es kann ein “Druck”, ein “Kloß in Hals”, ein “Stein im Bauch”, eine “Verhärtung”, ein “Schild” oder “Panzer” sein. Spüre diese Blockade in deinem Körper. Gehe innerlich mit deiner Aufmerksamkeit dorthin. Öffne dich für das “Fühlen” dieses “Dinges”. Du kannst diese energetische Blockade in deiner Vorstellung mit deinen Händen “aus dem Körper nehmen”. Nimm sie in “Zeitlupe” ganz langsam aus dem Körper heraus. Halte das “Ding” in den Händen vor dich hin.

Erkunde es: fühle, wie es sich anfühlt mit dem Ding zu leben. Und wie es sich anfühlt ohne das Ding zu leben. Entscheide dich, ob du es behalten, also wieder in den Körper zurückbringen willst, oder ob du es loslassen möchtest. Wenn du es loslassen möchtest, lasse weißes göttliches Licht auf das Ding scheinen und vollständig auflösen. Sollte es sich schwer lösen, bitte das Licht fünfmal stärker zu scheinen. Du kannst es auch ins Feuer werfen.

 

**** Schritt 4: Die Entscheidung kann manchmal auch klarer erfasst werden durch die “Gegenfrage”: “Möchte ich diesen Gedanken für den Rest meines Lebens bei mir behalten?” und finden dann meist ein klares „Nein“, was gleichbedeutend ist dem JA zur anderen Frage: Möchtest du den Gedanken jetzt loslassen.

In den nächsten You-Tube Videos begleitet Thias Marieke mit dem frei-fühlen-Prozess:

Video Teil 1

Video Teil 2

 

 

Hinweise zum Copyright und Weitergabe dieses “Geschenkes”

Bitte beachte die gesetzlichen Schutzrechte des Copyrights.
Bitte begleite andere Menschen mit diesem Prozess nur, wenn du selber sicher bist in der Anwendung. Wenn du selber diesen Prozess und die Innere Arbeit schon durchlaufen hast und aus eigener Autorität und Kompetenz andere begleiten kannst. Dieser Prozess kann nicht ohne Vorwissen und Erfahrung an andere weitergereicht werden. Das erscheint nach heutigem Erfahrungstand gefährlich oder zumindest Fehlleitend gegenüber den “Klienten”. Niemand würde gerne bei jemand Autofahren lernen, der selber nur davon gehört hat und vielleicht 2-3 Fahrstunden absolviert hat – oder? Der Verantwortung kann sich vermutlich keiner entziehen…



Dennoch: Du darfst diese Inhalte gerne selber verwenden und auch mit anderen Teilen.

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