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Strand_Sonnenuntergang

Die Reise ins ICH:

 

alles Fühlen zulassen & die innere Freiheit

 

Das Fühlen zulassen… ist ein Weg des Anhaltens.

Anhalten von Gedanken und alten Mustern, von Blockaden und Traumas (falls man Trauma als eine statische Dauerunterdrückung versteht). Anhalten von einem Holzweg, von Wegen, die ich nur gehe, weil meine Eltern und Lehrer, die Medien, die Wissenschaft, die Religion oder irgendwelche anderen “fremdbestimmenden” Pseudo-Autoritäten mir etwas nahegelegt hatten, was für mich nicht oder nicht gut funktioniert, und vielleicht nie funktionieren kann. Darum: Anhalten – alle Maschinen auf STOP!

 

Das Fühlen – ein Weg der inneren Umkehr, ein Weg zurück zu dir selbst.

Dieser Weg ist vielleicht der kürzeste Weg in meinem Leben und dennoch die längste Reise, die wir je machen werden.

 

Ein Sioux-Sprichwort: Die längste Reise, die du in deinem Leben machen wirst, führt vom Kopf zum Herzen.

 

 

Was ist Fühlen? Fühlen ist die totale Erlaubnis und Annahme dessen, was innerlich geschieht. Wenn mit aller Offenheit und ungeteilter und unzensierter Aufmerksamkeit die gesammelte Bewusstheit nach INNEN gelenkt wird… ist der effektivste und ganzheitliche Weg des Fühlens zuzulassen. Im Gefühlten vereinen sich Gedanke, Gefühle und Körperliche Reaktionen als Antwort auf das innerlich und äußerlich Erlebte. Im Gefühl selbst ist oft der Wünsch oder sie Sehnsucht der Veränderung enthalten. Es ist also die zukünftige Handlung potentiell im Fühlen enthalten.

 

Im Fühlen wird nichts ausgeschlossen, nichts erwartet oder absichtsvoll angestrebt. Es ist die natürlichste “Beziehung” zu mir selber und dem Leben, das in JETZT geschieht. Wenn das Fühlen vollständig zugelassen wird, erreichen mich alle Informationen und begleiten mich zu der entscheidenden Transformation – sei es innerlich als Einsicht und Verstehen oder als Wandlung meiner Handlungsabsichten und Gewohnheiten.

 

 

Fühlen ist keine Tätigkeit – wir können nicht “fühlen”, so wie wir eine Zitrone pressen. Niemand kann “Fühlen” als bewusste Handlung. Dennoch kann (und sollte) Fühlen geübt und vertieft/verbessert werden. Gerade das Fühlen hat so lange keine Wertschätzung erhalten und wurde kulturell und politisch unterdrückt.

 

Es ist vielmehr das “Fehlen” von jeglichem körperlichem und mentalem Worten und Taten, jenseits von Gedanken und groben Gefühlen, auch jenseits des Körperlichem Sein.
Fühlen ist transzendent – ein Prozess des Wandels und der Lebendigkeit selbst
Fühlen ist eine Brücke ins “Nicht-agieren”. Es ist ein fundamentales inneres Anhalten.

 

Fühlen ist die innere Bewusstheit über “was jetzt gerade innerlich geschieht”.

An Anfang des nach innen-Lenkens der Aufmerksamkeit sind das im Wesentlichen Gedanken und Wünsche, Körperempfindungen, Gefühle, Emotionen und feinere Empfindungen… oder Momente in der Erfahrung der Stille, der Leere und Tiefe des Seins.

 

Die Furcht vor der Stille und Tiefe

Je mehr und tiefer diese Haltung des Gewahrseins (ohne ein Tun) geübt und praktiziert wird, desto klarer und bewusster kann der Zustand des reinen Gewahrseins erfahren werden. Das “Objekt” dieser inneren Welt ist die Leere, der Raum und die endlose Stille. Diese Stille und unendliche Tiefe ist es, vor der wir unbewusst “weglaufen”. Sie erzeugt Furcht und Panik.

 

Die Furcht vor dem NICHTS, der Leere und der Unendlichkeit

In der Leere ist nichts, was der Geist fassen und festhalten könnte: keine Sicherheit, kein Besitz und keinerlei Identität. Die Erfahrung der Leere induziert die Furcht vor dem Nicht-sein. Furcht vor der Auflösung und dem absoluten Verschwinden, dem totalen Allein-sein, dem Nicht(s)-sein oder schlicht der Bedeutungslosigkeit der Körper-Ich-Existenz.

 

 

Die unvorbereitete oder spontane Erfahrung der Leere kann furchterregend sein

Wenn das Leben uns ungewollt oder zu plötzlich mit dieser Erfahrung konfrontiert, kann das Gefühl der Todesangst (der vermutlich größten Furcht überhaupt) erscheinen. Vielleicht entsteht ein Gefühl von Furcht vor Unsicherheit und vielleicht ein Gefühl der Machtlosigkeit. Es bedeutet zu spüren überhaupt keine Kontrolle über sich und das Leben (mehr) zu haben.

 

 

Den Geist nach innen lenken – mit Bewusstheit
Wir können den Geist nach innen wenden – zu seinem unerkannten Ursprung – dem spirituellen Herzen. Dann kehrt mehr und mehr Ruhe ein. Es ist ein Prozess, der wenige Sekunden, Stunden oder Tage oder Jahre dauern kann. Es gibt keine Regeln oder allgemein vergleichbaren Erfahrungen.

 

Die Übung im “nichts-tun” also dem Fühlen ist die Hinwendung an das innere Leben, das Herz. Wenn wir in Selbst-Bestimmtheit und Selbstvertrauen nun diese Erfahrung der Leere und tiefen Stille machen, kann die Erfahrung der (gleichen) Stille und Leere, der Unendlichkeit sehr angenehm und befreiend sein. Durch dieses absichtslose Fühlen erfahren wir “was (jetzt) ist” und was “immer war” und “sein wird”: das ICH, das Selbst.

 

 

Hingabe: Wer wir sind und was wir wollen
In der immer vollständiger werdenden (totalen) Hingabe an diese innere Offenheit und Leere entdecken wir:

wer wir wahrhaftig sind,

wo wir im Leben stehen,

und was unsere innere Sehnsucht ist.

Bevor die Seele im Ozean der Unendlichkeit aufgeht, lösen sich (mit einem Schlag oder allmählig) alle Missverständnisse und falschen Illusionen auf.

Die innere Sonne der Wahrheit erleuchtet den Geist in einer ungeahnten Weise. Das innere Ge-Wissen erfüllt den Geist nicht nur mit klarem Wissen, sondern auch mit reinen göttlichen Gefühlen. Wenn wir im Kontakt sind mit dieser Inneren subjektiven Wahrheit, kann uns Nichts und niemand davon abbringen den für uns Richtigen Weg zu gehen. Keine Macht der Welt würde es schaffen – wie früher – den Irrwegen des Geistes zu folgen.

 

Was kommt zuerst Sadhana oder Erleuchtung?
Es gibt so viele Wege wie Menschen: meist ist der Prozess genau anders herum: wir lösen schrittweise die Missverständnisse und falschen Illusionen auf… und dann wird der Geist mehr und mehr von innerem Licht erfüllt. Manchmal gibt es dann irgendwann Momente des Explodierenden Lichts, manchmal ist der Aufgang der inneren Sonne unbemerkt.

 

 

 

Unser Herz – der Sitz der Seele, der Tempel des reinen Bewusstseins

Nur in der lebendigen Verbindung mit uns selbst – mit unserem Herzen – geschieht, was sonst in der jahrelangen Suche in der Welt nie geschehen ist: wir erfahren wirkliche Freiheit, Authentizität und die Erfahrung des wahren Selbst. Gefühle der Freude und Leichtigkeit bestärken die innere Wahrheit, dass wir ohne den verwirrten Geist uns im reinen Bewusstsein wiedergefunden haben.

 

Wahres Glück: innere Glückseligkeit

Je intensiver diese Erfahrung zugelassen wird, desto mehr kann sich die feinste aller Gefühlsregungen einstellen: Glückseligkeit. Sie ist das ultimative Gefühl der ungetrübten Lebendigkeit. Wenn Himmel und Erde in Verbindung sind und keine Blockaden vorhanden sind, fließt dieser süße Strom der Liebe als Glückseliges Gefühl durch unser Herz.

 

Alle künstlich im Geist errichteten Fassaden und (falschen) Identifikationen des kleinen Ich’s verschwinden wie die Schattenfiguren des Morgennebels. Sie zerfallen wie die “Vampire” beim ersten Sonnenstrahl zu Asche.

Der Verstand ist leider zu klein für die Unendlichkeit

Es ist gleichzeitig die lebendige Erfahrung des Erfüllt-seins und des Nichts-seins. Der freie Fall und die Erfahrung des Ewigen, des unwandelbaren Bewusstseins.

Das kann nur durch “ganzheitliche Fühlen” im Bewusstsein erfahren werden – der denkende Verstand ist viel zu klein und zu grob um das auch nur ansatzweise zu erfahren. Er ist schlicht zu klein. Er ist wie ein Fotoapparat, der nur eine duale Fläche, ein Abbild der Realität schafft und am Ende behauptet, dass es alles wäre.