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ich-lose-Fragetechnik

“ich-lose”-Fragetechnik ist sehr einfach anzuwenden

Die Aufmerksamkeit wird vom problematischem “ICH” – dem Ego – weggelenkt.

Sie lenkt den Fokus auf das, was in diesem Moment wirklich untersucht und erforscht werden möchte. Lass uns gleich aus dem Verstehen, dem Modus des nur Lesens, in die Erfahrung kommen: hier ist eine kleine Übung. Anhand dieser kleinen Übung kannst du die Erfahrung der Ich-losen Erfahrung machen. Wenn du die Anleitung zu der kleinen Meditationsübung verinnerlicht hast, schließe die Augen und beginne. Wiederhole diese beiden Fragen in Stille mindestens 2 Minuten lang hintereinander. Achte darauf, welchen Unterschied du wahrnehmen kannst:

1. Welches Gefühl kann ich jetzt wahrnehmen?

 

nach 2 Minuten mach die gleiche Stille Erforschung mit dieser Frage:

2. Welches Gefühl ist jetzt da?

 

Jetzt kannst du innerlich vergleichen, welche Antworten bei dir einfacher “hochgekommen” sind. War es müheloser, fließender oder leichter die ersten Fragen zu beantworten?
Oder war es bei der zweiten Runde leichter?
Vielleicht bemerkst du auch subjektiv, woher die eine Antwort kommt und woher die andere Antwort kommt. Bemerke wie es sich anfühlt.

Du kannst die Übung wiederholen und den Fokus neutralisieren – also absichtslos einfach nur bewusst da sein. Manchen Menschen fällt es aufgrund der Angewohnheiten des Denkens und Zweifelns nicht leicht die Erfahrung direkt zuzulassen, ohne dass der Verstand seine Urteile darüber abgibt und die Sache beurteilt.

 

Manchmal ist es hilfreich mehr Stille und eine stärkeren Input auszuprobieren

Wenn es nicht geklappt hat, liegt das an den starken Mustern oder den Gewohnheiten unseres Denkens. Macht nix: nimm ein wenig mehr Stille. Werde ruhig für 3-4 Minuten – vielleicht in Begleitung eines anderen Menschen. Dann wirst du diesen Unterschied erfahren können. Manchmal kann es hilfreich sein etwas zu übertreiben um die Erfahrung deutlicher werden zu lassen.

Übung zur Vertiefung

Frage dann mehrere “ich-hafte” Fragen: “Welches gefühl kann ich wahrnehmen? Was fühle ich jetzt. Jetzt wo ich hier sitze, in meinem Stuhl. Was fühle ICH (betont) jetzt in meinem Körper?” So betonst du die “ich-haften Frage”. Dann der Gegensatz: “welches Gefühl ist jetzt da?”. Du kannst die Wahrnehmung auch in der bekannten Skala von 1 bis 10 einschätzen. So kannst du die Ergebnisse deiner Erfahrung besser und klarer einschätzen. 10 wäre ganz leicht und 1 total schwer zu beantworten.

Wir entdeckten in den Online-Tiefer-Fühlen Seminaren, dass es den Teilnehmern leichter viel die Fragen zu beantworten, wenn die Wörter “ich” und “du” nicht darin vorkommen. Das hat mich sehr überrascht, denn viele Spirituelle Untersuchungs-Methoden beinhalten diese “Ich-haften” Fragen. Doch die Erfahrung war mächtiger als das “Wissen”. Ich begann damit zu experimentieren und gelegentlich die Klienten und Teilnehmer zu befragen, welche Fragen zu beantworten ihnen leichter gefallen ist. Es war eindeutig – die überwältigende Mehrheit konnte Fragen leicht beantworten, die kein “ich” oder “du” enthalten.

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