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Das Fühlen wieder lernen

Das Fühlen wieder lernen

In unserem Tiefer-Fühlen-Programm bringen wir den Menschen einen einfachen und teifgehenden Weg nahe “das Fühlen wieder lernen” zu können. Wir sind nicht so naiv, dass wir glauben, dass du vom Lesen dieser Zeilen alleine in die Lage versetzt wirst, deine Gefühle wieder zu fühlen. Doch sehen wir es ähnlich wie mit dem Fahrrad-fahren-lernen: es ist einfach und wenn jemand beginnst damit zu üben, wird es nicht lange dauern, bis er die ersten Runden drehen kann. Das geht nur in der Praxis. Das Tiefer-Fühlen-Programm ist ebenso mehr eine Praxis-Erfahrung als ein Wissen”, das vermittelt werden könnte durch Lesen eines Buches. Sorry – funktioniert so nicht.

 

Gute Nachrichten: Fühlen lernen ist keine Raketen-Wissenschaft – es ist simpel!

Das das genau ist auch die gute Nachricht: es gibt einen einfachen Weg, der in der Erprobung mit unzähligen Menschen funktioniert. Wenn du einen Arzt, Therapeuten oder irgendjemand fragen würdest: “Ich möchte das Fühlen wieder lernen. Kannst du mir das Fühlen wieder beibringen?” Was denkst du wäre die ehrliche Antwort? … Bei uns ist es ein “Ja”. Jeder, der wirklich gewillt ist zu fühlen, dem können wir einen erprobten Weg anbieten es auch real zu lernen. Und noch mehr: wir bieten sogar denjenigen, die noch mehr wollen eine Möglichkeit an es so professionell zu lernen, dass sie andere damit begleiten können. Das ist die Ausbildung zum “Holistischen Gefühle-Coach”. Mehr darüber und wie du dich dafür bewerben kannst findest du hier: Ausbildung zum Holistischen Gefühle-Coach

 

Wie kann ich das Fühlen wieder lernen?

Es ist eigentlich so simple, dass man das Prinzip in wenigen Sätzen erfassen kann: wir haben im Laufe unseres Lebens Glaubenssätze gebildet oder übernommen, die uns davor schützen mit bestimmten Gefühlen in Kontakt zu sein. Diese Glaubenssätze kommen in Resonanz, wenn etwas im Außen oder in meinem Inneren ein Gefühl triggert. Meist bleibt dieser Mechanismus im Unbewussten, auch weil er so in Millisekunden vor sich geht. Die Glaubenssätze werden wachgerüttelt und lenken meine Aufmerksamkeit woanders hin und versperren mit Ihrer inhaltlichen Aussage den Zugang zum Gefühl und den damit verbundenen Emotionen. Das Ergebnis ist, das ich mich nicht mehr oder wenigstens nicht mehr so stark mit der Empfindung des Gefühls auseinandersetzen muss.

 

Glaubenssätze sind wie “roboter-ähnliche Security-Mitarbeiter”

So bildet sich in Laufe der Zeit ein scheinbar individuelles Netzwerk aus Gedanken, die verhindern können, dass ich bestimmte Gefühle wahrnehme. Dieses Netzwerk wird ein Leben lang modifiziert und hat in der Regel die Neigung sich zu verfestigen. Man kann diese Gedanken auch mentale Programmierungen oder Gesetze nennen, den sie funktionieren genauso wie Regeln und Gesetze. Mit dem Unterschied, dass der Verstand diese Gesetze einem Computer gleich umsetzt – nicht so wie wir im Leben Gesetze beachten: mal so oder mal so… (vergleichbar mit dem Verhalten der meisten Leute im Straßenverkehr). Diese Security-Mitarbeiter sind “gnadenlos”, denn sie selber machen keine Abwägung. Sie erzeugen ein “Charakter” mit Reaktionsmustern, die einem Roboter gleichen. Sie sagen “Du kommst hier nicht rein” – das war’s! (Anspielung auf “Hakan” bei Kaya Yanar). Da gibt es kein verhandeln.

 

Ein Beispiel, wie diese Sätze in uns arbeiten: “Gefühle werden überbewertet “

Viele Menschen glauben das – mehr oder weniger stark. Vielleicht kennst DU diesen Glaubenssatz?!  Vielleicht ja ohne, dass du es wusstest!? Nimm dir einen Moment Stille und prüfe es mal: wenn du sagen kannst, dass der Gedanke zu mehr als z. B. 30% wahr ist für dich, glaubst du ihn entsprechend auch. Wenn es 100% sind, dann ist es ein stark wirkender Glaubenssatz, der praktisch ohne jede Ausnahme in allen Momenten des Lebens gilt.

Wenn nicht – auch kein Problem: dann stell dir vor, du würdest diesen Gedanken glauben. Nimm an, du würdest eine Situation im Job erleben, wo dir ein für dich neuer Mensch begegnet. Er ist z.B. ein neues Teammitglied. Dein Gefühl sagt dir, dass “mit ihm etwas nicht stimmt” und “dass du ihn unsympathisch findest”. Wenige Millisekunden später schaltet sich das “Denken” ein und der Glaubenssatz “Gefühle sind unwichtig” wird wachgerufen. Nun relativiert sich die erste gefühlte (intuitive) Erfahrung. Das Denken sagt “du kennst ihn ja gar nicht”. “Vielleicht ist er nur nervös”. “Er ist auch nur ein Mensch”. “Man sollte keinen Menschen vorschnell verurteilen”, usw. Dann beginnt ihr beginnt mit einander zu kommunizieren und er ist wirklich nett und die Eindrücke, die du jetzt erhältst, passen nicht zum “Gefühl” vom ersten Moment. Er zeigt sich interessiert und offen. Er fragt und hört zu. Dein Verstand nimmt einen immer angenehmeren Menschen war.

Bei den folgenden Begegnungen kann es sein, dass deine “Gefühls-Informationen” immer wieder versuchen sich bemerkbar zu machen. Das Denken ist jedoch blitzschnell wieder mit dem bekannten Glaubenssatz “Gefühle werden überbewertet” und anderen relativierenden Glaubenssätzen da. Am Ende gewinnt die “Überzeugung”, dass “mein Gefühl” nicht so wichtig oder richtig war. Ich sage mir nun: ich habe mich in ihm am Anfang wohl getäuscht hatte.

In der realen Innenwelt, bleibt es nie bei einem Glaubenssatz. Wie oben geschildert prasseln viele andere Glaubenssätze (“Man sollte keinen Menschen vorschnell verurteilen”) im Millisekunden Takt auf unser Denken ein, gleich einer vollen Autobahn mit 3 Spuren. Psychologen haben herausgefunden, dass wir viele tausende Gedanken jeden Tag haben, jedoch die allermeisten unbewusst bleiben. Viel zu viele Eindrücke um alle mit dem Verstand wahrzunehmen. Nur die Lauten oder besonders eindrucksvollen Gedanken schaffen es ins sogenannte “Wachbewusstsein”. Aus diesen Eindrücken bilden wir eine Geschichte über den anderen. Das “ich, was ich denke, was er ist”.

Spinnen wir die Story weiter: es stellt sich nach einigen Wochen heraus, dass er auch negative Seiten hat und schließlich mich nur dazu benutzt hat mich auszuhorchen. Das er ein “eiskalter” Karrieretyp ist und schlecht vor andern über mich und meine Arbeitsleistung redet. Dass er sich beim Chef über mich beschwert hat, obwohl es keinen realen Grund dafür gab, sondern der Anlass ehr unklar und gering war. Jetzt erinnere ich mich an meine “erste Wahrnehmung”, die auf meinem subjektiven Fühlen basierte “unsympathisch” und “etwas stimmt mit ihm nicht”. Jetzt weiß ich auf einmal, in der Rückschau, dass es viele Signale gab, dass auch real wahrzunehmen… nun fällt es mir wie Schuppen von den Augen, nun fällt auch bei mir der Groschen…

Doch im Grunde ist es nun “zu spät”. Das Kind ist ja real schon in den Brunnen gefallen, denn ich habe mich entschieden, meinem Denken zu folgen und nicht dem Fühlen.

 

Was soll mir nun das “Fühlen lernen” helfen?

Stell dir nun vor, dass du deinem Fühlen und der inneren Wahrnehmung vollkommen vertrauen kannst. Das ist sowas wie innere Sicherheit – Selbstvertrauen.

Dann wär die Geschichte vielleicht so weitergegangen: ich hätte dem Fühlen mehr Raum gegeben, wäre ich vielleicht von Anfang offen geblieben für die Wahrnehmung und Erforschung “Warum ich in unsympathisch finde” und “was an ihm nicht stimmt”. Dann hätte ich zwar nicht “seine Aufmerksamkeit” und “Schmeicheleien” erhalten und wäre vielleicht “leer ausgegangen”, doch ich wäre mir treu geblieben und hätte mich mehr mit der Realität verbinden können. Meiner und der Realität des Anderen. Ich hätte viel schneller – in ein paar Tagen vielleicht – bemerken können, dass er ein Karriere-orientierter Erfolgsmensch ist, der primär nur seinen Vorteil suchte. Das er schon von Anfang an “schlecht über andere” redet oder “dass er es nicht so genau” mit der Wahrheit nimmt.

 

 

 

 

FAZIT: der eine Glaubenssatz (“Gefühle werden überbewertet “) hat es im Beispiel geschafft, dass ich meinen Gefühlen weniger Beachtung schenke und mir meine Meinung mehr aufgrund von “scheinbar realen” Wahrnehmungen aus meinem Denken bilde. Dass ich dem Äußeren mehr Wichtigkeit zuspreche als dem Inneren. Das ich der Fassade mehr Beachtung schenke, als der inneren “Wertigkeit”. – Nur ein Beispiel – frei erfunden.

 

Das Fühlen-wieder-lernen-Programm für einen reale Welt

Im Tiefer-Fühlen-Programm befassen wir uns genau mit dem Entdecken, dieser verborgenen Glaubenssätze, die mich in meiner gelebten Realität davon abhalten, meinen Gefühlen Raum und Zeit zu geben. Mit jedem losgelassenen Glaubenssatz wird die Chance ganz real größer, dass ich mir selber und den Gefühlen mehr folgen kann (immer noch eine Entscheidung!). Die Möglichkeit wird größer, dass ich der Realität mit Offenheit begegne. Im Inneren in Form von intuitiven Wahrnehmungen und Gefühlen. Und auch im Außenkontakt mit den Menschen und Ereignissen um mich herum.

 

Was passiert im Tiefer-Fühlen-Programm genau?

 

Das Programm basiert auf der Erfahrung vieler Menschen. Es hat sich über Jahre immer mehr verfeinert und perfektioniert. Wir arbeiten mit sehr präzisen Arbeitsblättern, die genau die Anleitung geben, dass du alle Gedanken zu dem Thema finden kannst. Dein Willen und Offenheit vorausgesetzt ist es möglich in wenigen Stunden den Großteil der Arbeit zu erledigen. Hast du erst mal alle deine Security-Glaubenssätze entdeckt und aufgeschrieben, ist ihre Entlassung nur noch “Formsache”. Wie im Märchen “Rumpelstilzchen” kann der Bedrohung des “Königskindes” durch präzises Benennen des Gedankens Einhalt geboten werden. Sobald du weißt, was dich bedrängt und in die Irre leitet, kannst du etwas dagegen unternehmen.

Und: es ist nicht so schwer zu erlernen wie damals das Fahrrad-fahren – versprochen!

 

Das sind so viele Glaubenssätze: “Das schaffe ich niemals, mich davon zu befreien”

Diese Aussage hören wir in jedem Kurs und fast jeder kommt irgendwann einmal an diesem Gedanken. Doch du kannst dich beruhigen: auch das ist nur ein kleiner Gedanke, der dem Leben nichts abhaben kann. Du entscheidest, was wahr wird für dich: letztendlich und in jedem Moment neu. Ist eine Liste ausgefüllt kann diese Ansammlung von Gedanken mit dem frei-fühlen-Prozess in wenigen Minuten losgelassen werden. Du wirst überrascht sein, auch wenn du schon ein paar andere Prozesse kennst, wie einfach das ist.

 

Die Hauptarbeit liegt im Herausfinden der unbewussten Gedanken über Gefühle

Die Hauptarbeit ist tatsächlich das Entdecken der Glaubenssätze. Dazu braucht es manchmal einen Profi-Coach und viele schaffen es auch ganz real ihre Gedanken selber zu entdecken. Die Tiefe des Programms ist unbegrenzt – du kannst nie wissen wie tief der Kaninchenbau wirklich ist… Alice hatte genau wie wir keine Ahnung von der verborgenen Unbewussten Unterwelt. Dieses Märchen spielt auf die tiefen unserer Innenwelt an: die Ahnen, die Vorleben und verborgenen Wesenheiten. Die Mächte und Gefahren, die da lauern… deswegen gehen wir lieber auf Nummer Sicher und gehen mit großer Achtsamkeit daran, die Blockaden im Verstand aufzudecken, die uns daran hindern zu “fühlen, was ist” – jeden Moment und auch alle Momente der sogenannten Vergangenheit, die in uns schlummert. Solange bis wirklich eine andere Art der Klarheit und Wahrnehmung eingetreten ist. Bis wir wieder mit uns selber verbunden sind und Fühlen KÖNNEN, was ist.

 

herzlichst euer Thias

Viersen, 2.9.2019

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