+49 (0)157 89315115 (Marieke) +49 (0)173 6174700 (Thias)

info@herzens-arbeit.de

Top

Fühlen-können ist reine Übungssache

Übung(en) macht den Meister

Hier sind ein paar Hinweise und Mini-Übungen aus der jahrelang-bewährten Praxis. Vielen Menschen haben durch diese kleinen Übungen ihre Fähigkeit Gefühle und tiefere Empfindungen wahrzunehmen enorm gestärkt. Und mehr noch: diese Übungen stärken auch den Kontakt zu Intuition und zum Herzen – wenn das mal keine Motivation sein könnte…?

 

“Fühlen” ist geschehen lassen, keine Tun.

Erinnere dich, dass “Fühlen” keine Tätigkeit ist, die du machen kannst, sondern ein Zustand, des “nicht-Tuns”. Probiere für dich selber diese Tipps aus und nimm dir dir 2-3 Raus, die du öfter und langfristig anwendest.

Es ist ähnlich wie beim Einschlafen: kannst du bewusst “einschlafen”? die meisten nicht. Dennoch kann jeder einiges Tun, damit der “Schlaf” leichter gelingt. Und jeder kann einiges Lassen, damit der Schlaf gelingt.
So ist es auch mit dem “Fühlen”.

Lass uns anfangen:

Diese praktische Möglichkeiten sind ein Zusammenstellung an Hilfen um leichter ins “Fühlen” zu gelangen.

 

  1. Mini-Übungen bevor du mit der inneren Arbeit / Meditation beginnst:
    Es gibt viele Möglichkeiten sich zu entspannen und die Festigkeit des Körpers zu verringern, damit Fühlen und innere Arbeit gelingt.

    a) mache zwei kräftige, entspannende Atemzüge, die von tiefen, hörbaren Seufzen begleitet werden, so als würdest du einen schweren Rucksack abstellen, den du schon lange Zeit mit die rumträgst. Stöhne so wie früher die alten Menschen nach schwerer körperlicher Arbeit. Die “dürften” das noch… erlaube es dir auch. Es entspannt sehr.
    b) sagte deinem Körper, dass er alle unnötige Anspannung jetzt sofort loslässt.
    c) entspannte deinen Gefühlskörper – dein Herz: Erde dich. Lasse alle Emotionale Ladung los, die nicht gebraucht wird. 
    d) Entspanne deine Denken: lass dein “Mind” wie einen Hund “Platz nehmen aus seinem Kissen”. Erlaube ihm nicht mehr herum-zu-streunen. Lass ihn nicht mehr auf Gedanken-Reise gehen… Lass ihm nur eine ganz kurze Leine und unter strenger Beobachtung nur bei dir.
    e) recke und strecke dich – schüttle dich kurz, geh ein wenig auf und ab. Schüttle die Arme und Beine aus – beuge und strecke den Rücken.
    f) entspanne den Kiefer durch ein längeres weites Öffnen des Mundes. Leichte Bewegungen können auch entspannen. Allgemeines lockern der Kiefer-Muskeln ebenso.
    g) provoziere mehrfach ein tiefen-entspannendes Gähnen. Dieses Gähnen kann die gesamte Atem-Muskulatur bis zum Beckenboden lockern. Spiele damit, bis du merkst, wie oft das Gähnen hervorkommt. Bemerke: es steckt dein Gegenüber meist mit an und “hilft” du dem anderen evtl. sich auch zu entspannen.
    h) Massiere verspannte Körperbereiche mit deinen Händen ein kurze Zeit lang z. B. die Nackenmuskeln, Kiefermuskeln, Kopfhaut, etc.
    i) lasse den Körper “selber” Bewegungen machen, die er intuitiv zur Entspannung machen möchte. Erlaube es einfach und erlaube es dir auch. Die Nacken-Schulter-Partie darf sich bewegen… oder auch Arme und Beine. Steh wenn nötig kurz auf und mache ein paar Lockerungsübungen. Springe herum oder “schüttle die Anspannung ab”. Auch Kinder und Tiere entspannen sich manchmal auf diese Weise. Das Klappt bei Erwachsenen auch.
    Du kannst ein oder mehrere dieser Vorschläge anwenden oder/und ergänzen- oder viele hintereinander – vermischt miteinander. Mein Vorschlag: Probiere sie für dich selber jeweils ein Zeit lang aus. Integriere diejenigen, die dir Entspannung geben, in deine übliche Art zu arbeiten.

  2. Den Mund leicht öffnen. Den Atem frei fließen lassen.
    Nichts tun in Bezug auf den Atem. Bewusster immer mehr den Atem Frei-Lassen. Der Körper reguliert den Atem ganz autonom so, dass die innere Arbeit bestmöglich unterstützt wird. Das Bewusst-werden der Gefühle und Gedanken wird “wie von selber” unterstützt.
     
  3. Das vielleicht Wichtigste: NICHTS TUN.
    Egal was innerlich geschieht.
    Nicht eingreifen – nicht einmal “reagieren”.
    Denken ist ein “tun”, auch sprechen und Körperbewegungen sind “tun”.
    Halte inne – stoppe alle inneren und äußeren “Machenschaften”.
    Werde dir nur bewusst “was geschieht” (wenn du nichts mehr tust!)
     

    Eine Andere Bezeichnung dafür ist: Die innere Haltung des GESCHEHEN-LASSEN einnehmen.Bemerke jegliches TUN und halte es an. Jeder Gedanke lebt von deiner Kraft – jedes Gefühl lebt nur von deiner Kraftquelle im Herzen. Jede körperliche Anspannung ist ein “Tun”, das angehalten werden kann. Wenn “du dich innerlich komplett zurücknimmst”, von jeder inneren Aktion weggehst. Keinen Gedanken weiter verfolgst, kehrt irgendwann – meist sehr schnell – Ruhe und Frieden ein. Selbst ein “Ignorieren” ist noch zu viel – einfach nur Stille – Geschehen lassen – absolute Gelassenheit.
    Hinweis: beim erlernen/üben dieser inneren Haltung kann diese Übung ein wertvoller Helfer sein.

 

  1. Sich jedem Gefühl öffnen – jeden Widerstand loslassen
    Bemerke, ob Widerstand da ist – löse ihn – lasse ihn los. Schmerz ist oft ein Anzeichen für verborgenen Widerstand – entdecke ihn, los ihn los und entspanne dich. Der Widerstand lebt von deiner Kraft – bewusst oder unbewusst. Löse ihn auf – ganz und gar oder Stück-für-Stück – mit Geduld und Gelassenheit.

    Wisse, dass am Ende der Übung alles losgelassen sein wird. Der “Lohn” des Widerstand-loslassen ist ein Leid-/schmerzfreierer Zustand – probiere es selber aus.

 

  1. Alle Konzepte entdecken und auflösen, die mich am FÜHLEN hindern…
    Jede Innenschau oder Meditation ist immer die Gelegenheit Gedanken und Geschichten zu entdecken, die dich dauerhaft am Fühlen hindern. Schreib diese Gedanken auf, werde dir der Wurzeln, der Kerne der Geschichten bewusst und löse sie auf zum Beispiel mit dem frei-fühlen-Prozess.
X